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Santiago de Compostella

 
 
Santiago ist wirtschaftlich nicht bedeutend und doch hat wohl fast jeder schon einmal von diesem Ort gehört. Der Jakobsweg oder auch Jacobsweg  ist so bedeutend wie die Universität. Santiago ist der feuchteste Ort Spaniens.

Der Jakobsweg hat einen neuen Aufschwung durch die Deutschen im Jahr 2006 erlebt. Grund war das Buch von Harpe Kerkeling, der den Jakobweg nicht nur zu Fuss bewältigt hat, sondern auch ein Buch darüber geschrieben hat. Es handelt sich um eines der besten Bücher die je zu diesem Thema veröffentlicht wurden. Es liesst sich einfach gut und hat immerhin zu einem Ansturm auf Hotels und Herbergen, Klostern und anderen Quartieren gesorgt. Deuschland pilgert wieder. So kann man es zusammenfassen. Selbst wenn man nicht den Weg beschreiten will, das Buch ist auf jeden Fall  lesenswert.

Santiago gilt als der drittwichtigste Wallfahrtsort der Christen nach Jerusalem und Rom. Dies ist auf mehrere Wunder zurückzuführen. Legenden zufolge soll der Heilige Apostel Jakob (span.: Santiago) nach Spanien gezogen sein, um die heidnische Halbinsel zu christianisieren. Dieser Versuch schlug fehl, so dass er nach Jerusalem zurückkehrte, wo er dann im Jahre 44 enthauptet wurde. Die Legende besagt weiter, dass eine Christengruppe den Leichnam in einem Marmorsarg auf ein Schiff brachte. Dieses  wiederum soll ohne Mannschaft, von einem Engel gesteuert in wenigen Tagen die galicische Küste erreicht haben.

In der zweiten Hälfte des 8.Jh., erinnerte man sich dieser Legende. Sein Grab kannte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr, aber eine wundersame Lichterscheinung gab einem Einsiedler am Beginn des 9.Jh den entscheidenden Hinweis und tatsächlich  wurde auch ein Marmorsarg auf einem römischen Friedhof gefunden. Daraufhin wurde der Bischofssitz nach Compostella verlegt und Jakob zum Schutzheiligen des Königreiches ausgerufen. Als dann im Jahr 844 der Heilige in der Schlacht von Clavijo mit dem Schwert in der Hand erschien, und den Sieg über die Mauren sicherte, war der Aufstieg von Santiago zum Wallfahrtsort  nur noch eine Frage der Zeit.

Mehrere tolle Beschreibungen und Reiseberichte finden Sie in jeder Suchmaschine (Suchbetriff: Santiago de Compostella oder Camino de Santiago: 

 

Traditionell pilgert man auch heute noch auf dem Jacobsweg nach Santiago. Besonders in der warmen Jahreszeit wird die Strecke, besonders von jungen Leuten in Angriff genommen. Damals wie heute leben die Städte und Gemeinden an der Strecke von diesem Besucherstrom. Herbergen gibt es ausreichend. Aber auch die Bauwerke entlang der Strecke sind sehenswert, da sie schon sehr alt sind und über lange Zeit erhalten und gepflegt wurden.

 

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