Kantabrien

Karte Kantabrien

Fakten:

  • die Comunidad Cantabria besteht aus nur einer Provinz, gleichen Namens
  • die Fläche beträgt 5.300 qkm
  • die Einwohnerzahl liegt bei etwas über 500.000
  • ist die zweitkleinste Comunidad Spaniens
  • grenzt im Norden mit der Costa Canatabria an den Atlantik
  • im Osten an das Baskenland
  • im Süden an Kastilien – Leon
  • im Westen an Asturien
  • 200km Küste davon 30 km Strand
  • Santander als grösste Stadt wurde 1941 fast vollständig durch ein Grossfeuer zerstört
  • weitere Ausflugsziele in Kantabrien, rund um Santander

 

Das Land ist nicht in aller Munde wenn es darum geht seinen Urlaub zu planen. Genauso sieht es auch an den Küsten und im Landesinneren aus. Die Küsten sind nicht brutal verbaut, die Städte nicht vollgestopft mit Läden voller Souvenirs. Das kleine Örtchen Castro Urdiales ist die wohl älteste noch bestehende Siedlung an der kantabrischen Küste. Seine Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück. 
Santanderist ein elegantes Seebad mit tollen Stränden. An historischen Sehenswürdigkeiten mangelt es, da die Stadt 1941 durch ein Grossfeuer fast vollständig zerstört wurde. Die Kathedrale im Herzen der Stadt wurde wieder restauriert. Ursprünglich entstand sie im 13.Jh. Strände gibt es reichlich, wobei die Halbinsel den östlichen Stränden oft ein etwas ruhigeres Wasser bescheren, während die westlichen Strände dem offenen Atlantik zugewandt sind und somit reichlich Wellen bieten. 
Die Umgebung von Santanderbietet mit den berühmten Höhlen von Altamira ein beliebtes Ausflugsziel. Sie beherbergen 13.000 Jahre alte Felszeichnungen, die lange Zeit für Fälschungen gehalten wurden, aber deren Echtheit inzwischen als bewiesen gilt. Leider kann man die Zeichnungen heute kaum noch betrachten, da sie vor den Besucheranstürmen geschützt werden müssen. Allerdings bietet das Museum und die nahe Tropfsteinhöhle ausreichend Sehenswertes. 
Picos de Europa – sie erreichen an der  höchsten Erhebung immerhin stolze 2648m. Das Gebiet ist touristisch recht gut erschlossen, was den Vorteil mit sich bringt, dass es kaum Mangel an Unterkünften gibt. Grosse Teile sind Nationalpark. Die Bebauung ist mit seinen Natursteinhäusern und Hütten hübsch anzusehen und die Landschaft bietet sehr gute Wanderstrecken.