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Auswandern mit Kindern nach Spanien

 

Kinder sind in Spanien der Mittelpunkt des Lebens, sie werden derart verwöhnt, dass man sich wundert, dass sie später (viel später als in D) selber für sich sorgen können. Also Kinder mitbringen ist natürlich kein Problem. In grösseren Städten gibt es internationale Schulen, oft mit Grundsprache englisch, einige Fächer werden dann in andern Sprachen komplett unterrichtet. In zweisprachigen Gebieten sollte man sich ebenfalls erkundigen wie intensiv Kastilano unterrichtet wird. Schulen gibt es staatliche, halb- und vollprivate. Eine spanische Familie wird fast immer versuchen ihr Kind auf eine möglichst private Schule zu schicken (Eine Frage der Ehre), das führt dazu, dass in Touristen / Einwanderungsgebieten extrem viele Ausländer in den staatlichen Klassen sind und spanisch oft nur schlecht gesprochen wird. Am Besten ist es, die Kinder sind etwas jünger und haben Zeit in der Vorschule / Kindergarten ihr Spanisch aufzubauen oder aber die Kinder kommen in eine Klasse, in der fast nur Spanier sind. (Deutsche Kinder werden im Normalfall sehr gut aufgenommen, anders ist es bei Farbigen, Südamerikanern, Zigeunern...). Übrigens sind in den seltensten Fällen die Kinder das Problem beim Umsiedeln, sondern die Eltern, die ihren Kindern zu wenig zutrauen. Kinder gewöhnen sich innerhalb kürzester Zeit an die neue Umgebung und auch an neue Freunde. Während Kinder schnell einen neuen Freundeskreis haben (egal ob Kita oder Schule) sind die Eltern fast immer noch am abtasten. Wissen sollte man auch, dass man in Spanien nicht mit Kindergeld rechnen kann. Es gibt zwar eine Bestimmung, die betrifft allerdings nur die Ärmsten der Armen und dann ist die Beantragung so kompliziert, dass fast alle darauf verzichten. Davon abgesehen stehen die zu erwartenden Beträge in keinem Verhältnis zu Deutschland. Also bitte nicht auf Kindergeld spekulieren. Was dagegen eingeplant werden muss, ist Schulgeld! Es geht schon in der Vorschule (mit 4 Jahren) los und steigert sich dann allmählich. Für Schulbücher bekommt man eine Liste von der Schule (alternative Bücher sind unerwünscht, genauso wird die Ausstattung der Schüler bezgl. Stifte usw. oft vorgeschrieben und dabei handelt es sich fast immer um teure Marken). Als Anhaltspunkt: Im Land Valencia gibt eine Familie zum Schuljahresanfang im Schnitt 400 Euro pro Kind aus. Darin sind zwischen 120 und 180 Euro für Bücher und Hefte enthalten. Wer zeitig kauft bekommt häufig Rabatte in den Geschäften. Zusätzlich kommen noch 160 bis 370 Euro für Schulkleidung hinzu (ist nicht an allen Schulen vorgeschrieben). Das reicht oft vom Schuh über T-Shirts bis zu Jacken. Wer seine Kinder mittags nicht abholen kann, sollte auch noch das Essengeld einplanen.

Kinder werden übrigens fast immer von ihren Eltern oder Grosseltern in die Schule gebracht. In Deutschland versucht man seine Kinder selbständig zu erziehen und freut sich, wenn diese den Schulweg allein bewältigen. In Spanien gibt es Kinder die mit 16 noch nicht einmal allein in die Schule gegangen sind. Das tägliche Abholen und Bringen ist selbstverständlich. In meine Ort (in dem jedes Kind mit 7 Jahren problemlos bis in die Schule kommt, gibt es seit einigen Jahren einige wenige Kinder die allein gehen. In erster Linie sind das Ausländerkinder, aber auch die ersten Spanier haben inzwischen die Vorteile dieser Selbständigkeit der Kleinen zu schätzen gelernt. Trotzdem, die Kinder werden nach wie vor gern gebracht. Ob nun mit Auto oder zu Fuss (oder mit Roller und ohne Helm !!!)

 
Schon die Kleinsten werden in Spanien in den verschiedensten Sportgruppen angemeldet. Ein Kind mit vier Jahren kann relativ problemlos irgendwo untergebracht werden. Auch das zählt zum guten Ton. Wissen sollte man aber auch das die Eltern oder auch Grosseltern die Kinder nahezu immer hinbringen (mit dem Auto) und hinterher wieder abholen - und das gilt auch noch bei grösseren Kindern. Also ein erheblicher Aufwand. Fahrgemeinschaften bildet man allerdings in Spanien inzwischen auch. Die Preise in unserem Ort liegen hierfür übrigens bei z.B. Teakwondo 3x Woche/20 Euro monatl.; Aerobic 3x Woche/ 28Euro monatl.; Pilates 1x Woche/15 Euro monatl.

Ein weiterer Punkt, der den deutschen Eltern bekannt sein sollte ist, dass man mit einem spanischen Abitur nicht automatisch in den Genuss eines Studiums an einer deutschen Uni kommt. Hier bitte vorher genau abklären, ob der Abschluss DIESER (ausgewählten) Schule in Deutschland anerkannt wird, denn wenn dann plötzlich das Studium in Deutschland komplett aus eigener Tasche gezahlt werden muss, dann kann es ganz schnell zu teuer werden.

Von Interesse sollte auch das Thema Berufsausbildung sein. Diese ist in Spanien eher nicht vorhanden. Eine klassische Lehre, in der man in die Schule geht und ein Praktikum mit verschiedenen Stationen durchläuft wird nur in Ausnahmefällen angeboten. Sicher werden die Schulabgänger auch als Lehrlinge bezeichnet und bezahlt, aber wenn man Pech hat lernt man eben so gut wie nichts. Das hängt einfach von der Firma ab, bei der man sich bewirbt. Aus diesem Grund sind auch die in Deutschland so beliebten Abschlüsse und Zeugnisse, Weiterbildungsnachweise usw. in Spanien eher weniger wichtig. Wer also mit einem z.B. Kind von 15 Jahren auswandert und schon die Vorstellung hat, die Tochter soll diesen oder jenen Beruf erlernen, dann hat man in Spanien nicht unbedingt bessere Karten als in Deutschland. Die Politik freut es, das Thema von fehlenden Ausbildungsplätzen gibt es hier nicht, man fängt halt irgendwo als billige Arbeitskraft an zu arbeiten. Um also einen Abschluss machen zu können braucht man zumindest ein kleineres Studium, wofür im Normalfall das Abi vorausgesetzt wird. Dann kann man sich in einer der zahlreichen Unis einschreiben und studieren. Wie das genau funktioniert erfahren Sie an der Schule ihrer Kinder, denn inzwischen studieren sehr viele Kinder - ob sie danach wiederum in diesem Job arbeiten ist wieder ein anderes Thema. Es gibt übrigens sehr wohl berufsbildende Schulen, diese sind aber nicht wirklich begehrt. Das Kind ist damit noch nicht in einer Firma untergebracht und wie schon erwähnt, auf die Zeugnisse wird nicht der Wert gelegt, wie man es aus Deutschland gewöhnt ist, deshalb werden diese Schulen sehr oft eher als verschwendete Zeit angesehen.


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Wer übrigens seine Adresse vorher schon weiss, sollte sich schnell noch ein Paar Visitenkarten bestellen. Die Adresse braucht man fast ständig, wer kennt schon die neue Postleitzahl, die Telefonnummer und die Strasse. Sprachprobleme kommen hinzu. Eine Visitenkarte erleichtert da das Leben erheblich.

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