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Fallas - Grösstes Fest in Valencia

Die Geschichte der Fallas

Der Krach, den ein Ausländer kaum auszuhalten vermag und den die Valencianos so gar nicht als Krach empfinden, dauert vom 15.-19. März und das 24 Stunden täglich. Die Fallas kann man vom 15.-18. bewundern. Am 19.März werden sie dann Opfer der Flammen. So soll der Abschied vom Winter sowie die reinigende Erneuerung von Geist und Natur symbolisiert werden.

Schon im 13.Jh war es im Raum Valencia üblich, die Winter- und Sommersonnenwende mit Freudenfeuern zu feiern (das Wort Falla hat seinen Ursprung im lateinischen "facula" was eigentlich Fackel bedeutet). Einen ganz besondern Grund hatten die Feuer, welche die Zimmerleute und Schreiner Valencias zum Ende des Winters entzündeten. Um das Tageslicht zu nutzen, arbeiteten diese Handwerker gewöhnlich auf der Schwelle ihrer Werkstatt. Bei Einbruch der Nacht entfachten sie Öllampen, die sie an eine mehrarmige Holzstange (Parot) hängten.

Die Gilde, die sich in Valencias Arbeiterviertel Del Carmen befindet, verehrte seit 1494 den heiligen Joseph als Schutzpatron, Ihm zu Ehren zündeten deren Angehörige jeweils ein Sankt-Joseph-Feuer an, in dem sie die sperrigen Lampengestelle verbrannten und bei dieser Gelegenheit gleich auch Holzabfälle in die Flammen warfen. Hin und wieder hängten sie wie bei einer Vogelscheuche groteske Figuren an den Parot und machten sich über sie auf Schildern und in Spottversen lustig. So entstanden aus den Leuchtern allmählich die Figuren, die "Ninots".

Ende des 18.Jh begann sich der Brauch vom Zimmerleuteviertel Del Carmen auf die ganze Stadt Valencia auszubreiten. Die Ninots werden so angeordnet, dass sie eine Geschichte erzählen, die (ähnlich den Karnevalswagen in deutschen Landen) politische oder gesellschaftliche Ereignisse persifliert. Diese thematisch gruppierten Ninots heissen "Fallas" und haben dem Fest seinen Namen gegeben. Die Fallas sind bis zu 20 Meter hoch und teilweise über 50.000 Euro teuer. An diesen Figuren wird ein Jahr lang gearbeitet, bevor sie auch heute noch in der Nacht des Heiligen Josef alle das gleiche Schicksal ereilt: sie sterben den Flammentod und beenden den Winter. Nur die Ninot, die von der Fallas - Kommission als die beste gewählt wird, bleibt vom Flammeninferno verschont und im Fallas - Museum nachfolgenden Generationen erhalten. Salvador Dalís surrealistische Ninots fanden seinerzeit leider keine Gnade vor den Augen des Publikums, sie wurden ein Opfer der Flammen.

Die Tradition wäre in der zweiten Hälfte des 19. Jh. beinahe ausgestorben. Behörden und Geistlichkeit mochten die Fallas nicht. Wie auch, wurden doch beispielsweise die nächtlichen Liebesabenteuer kirchlicher Würdenträger aufs Korn genommen-, versuchten sie ihnen mit hohen Steuern den Garaus zu machen. Vergeblich. Heute gehören die Fallas zu den Höhepunkten des spanischen Festkalenders. Allein in der Stadt Valencia werden 300-400 dieser Monumente aufgerichtet, und noch einmal so viele sind es in Valencias Umgebung. 

Die grössten Figurengruppen erreichen Höhen von bis zu 20m und erfordern die Arbeit Dutzender Falleros, die das ganze Jahr an ihnen werken. Früher waren die Bürger an der Herstellung und Organisation der Fallas beteiligt. Sie sammelten das Material, bauten das Holzgerüst für die Komposition, bastelten die grotesken Figuren und dichteten Reime, die den Sinn der Gestalten erklären. heute hat jede Falla ihr Komitee, das die Künstler und Handwerker einstellt, Feuertechniker und Blaskapelle organisiert. Auch um die Beleuchtung der Komposition und die Dekoration ihres Standplatzes kümmert es sich.

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