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Fallas - Fiesta in Valencia

Frauen - Männer und die Kleidung

ein Millionengeschäft

 

Das ist die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern. Das so locker erscheinende Spektakel ist straff organisiert. die Barrios, die Stadtteile, die sich eine Falla leisten wollen und können, haben eine casal fallero, einen ständigen Versammlungsraum. Geschmückt mit Fahnen, Trachten und Pokalen ist er der Sitz der Falla-Komission. Das ist reine Männersache. Mit sichtlichem Stolz beschliessen die Herren, was wann und wie mit vil Musik und Feuerwerk ablaufen soll. Die Finanzierung der teueren Fallas ist ein heikles Thema. Es werden immer zwei in Auftrag gegeben, eine kleine Kinderfalla und eine grosse, repräsentative Falla. die sollen möglichst schön und imposant die anderen übertreffen und den ersten Preis erringen. (Damit auch jeder einen Preis bekommen kann, werden diese in verschiedensten Kategorien vergeben) Entsprechend wählt jede Kommission für ihren Bezirk eine Fallakönigin, die Fallera Mayor. sie und die Fallera Infantil, die Kinderkönigin, sind die Repräsentanten des Barrios. Das ist reine Frauensache. In den vierziger Jahren waren das meist Töchter aus aristokratischen oder reichen Familien. Seit der Demokratisierung Spaniens kann theoretisch jedes Mädchen diesen Ruhm erringen. Ausgewählt wird nach äusserer Erscheinung, Eleganz, Bildung und Schönheit der Kleidung. Weil diese aber meist sehr aufwendig ist, wird wohl mur selten ein Kind aus ärmlichem Hause Fallakönigin ihres Bezirkes oder gar die Hauptkönigin eines Ortes. Unübersehbar ist die stolze Freude, mit der die Königinnen sich präsentieren, die Eltern können ihr Glück kaum fassen. Und sie lassen sich das eine Menge kosten.
  
Eine der zehn Fallasköniginnen in Denia ist Ana Tro Arabi, die Tochter des Restaurants "Pont Sec".  Bilder ganz oben. Bitte beachten Sie bei folgenden Preisen das es sich hier keineswegs um Valencia handelt, sondern "nur" um Denia. Sie vertritt den Fallabezirk Port Rotes. Sie ist in dieser Tradition gross geworden. Wie alle anderen Mädchen in der Stadt war sie schon als Kleinkind eine toll herausgeputzte Fallera, entsprechend ihre Brüder Falleros.  Die haben übrigens auch ganz schöne Trachten.  Aber diese sind bescheiden gegen das was die Mädchen und Frauen tragen. Das erscheint wie eine Orgie aus Farben, Schmuckstücken und wertvollen Stoffen. Etwa zehn Meter benötigt man für ein Fallakostüm. Seide und Damast, gold- oder silberdurchwirkt, werden verarbeitet. Allein der Stoff für Anas Tracht kostete über 1.5 Millionen Ptas (etwa 17.000 Mark) Der weite, kostbare Rick verhüllt, was darunter getragen wird: Grossmutter's langbeinige Leinenunterwäschekunstvoll gerafft, ein enges Korsett, diverse Unterröcke und Hemden. Das wertvolle Überkleid mit voluminösem Rock, Schürze und Schärpe machen das Kostüm vollkommen. Es wird in Spezialschneidereien in Valencia monatelang hergestellt. Es braucht Stunden, bis die Fallera angezogen und geschmückt ist. Die zierlichen Schuhe sind selbstverständlich aus dem Kleiderstoff gemacht. Dann wird sie geschminkt und gekämmt. Zopfschnecken bedecken die Ohren, dein Hinterkopf schmückt ein kunstvoll geflochtener Zopf. Es werden die Schmuckstücke aus Gold oder Silber ins Haar gesteckt, kostbare Ohrringe angebracht, Broschen und andere Verziehrungen platziert. Das Ganze ist ein wahres Kunstwerk. So eine Fallera wirkt edel, fast zerbrechlich wie aus Porzellan. Keine ist wie die andere, und jede hat nicht nur ein Kostüm. Alles ist das Ergebnis langer Traditionen und beträchtlicher Geldmittel, die mit Inbrunst und Stolz investiert werden.
Bei Ana sind es insgesamt etwa 2.5 Millionen Ptas (etwa 30.000 Mark), der wertvolle alte Abanico, der Fächer, nicht inbegriffen. Schliesslich will man die Schönste sein und im Barriodie schönste Falla haben. Was hier an Kosten noch nicht berücksichtigt wurde, ist die Kleinigkeit, die die Eltern noch für das allabendliche Essen aller beteiligten zahlt.

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