Spanien - Holidays Informationen zu Ihrem Spanien Urlaub

    Zur kompletten Seitenübersicht

 

 

Urlaub in Spanien - Startseite

Urlaub in Spanien - wohin soll es gehen

Ferien in Spanien - die Reise

Ferien, Urlaub in Spanien - die Unterkunft

Urlaub in Spanien - Freizeit

Spanien - Essen und Trinken, die Gewohnheiten

Spanien und seine Kultur, ein Überblick und einiges mehr

Spanien und der Sport, Fussball, Tennis, Motorsport und mehr

Spanien - das Nachtleben, Diskos und Veranstaltungen

Spanien wichtige und aktuelle Informationen

 

Kontakt zu Spanienfans Costa Blanca Forum Informationen, Wissen, Spass, Kultur, Sport und mehr

Essen in Spanien

Besonderheiten der Regionen

 

 

 


 

Girona

Dieses Gebiet dürfte für Feinschmecker wohl das interessanteste Gebiet der katalanischen Regionen sein. Von den Pyrenäen bis zum Mittelmeer, in dieser traditionsbewussten Küche ist einfach alles vorhanden. Ob gefüllt oder auf eine andere raffinierte Weise zubereitet, im Binnenland werden Geflügelgerichte von einfach bis extravagant zubereitet. Ob Gänse, Enten, Truthähne oder Huhn, aber auch Wild wird in dieser Gegend reichlich auf der Speisekarte angeboten. Dabei werden gern entgegengesetzte Geschmacksrichtungen miteinander kombiniert: süss und sauer, salzig und süss, Fleisch und Fisch usw.

Natürlich sind auch die Meeresfrüchte nicht zu vergessen. Die zwischen den Felsklippen der Costa Brava gefangenen Fische sind von ausgezeichneter Qualität, besonders hervorzuheben sind hier die Fischsuppen und die über Holzkohle gegrillten Langusten.

Rezepte

zurück zur Auswahl

 

Barcelona

Barcelona bietet eine solche Vielzahl von Restaurants, das es schwierig ist überhaupt einen Überblick zu gewinnen. Die Tradition der Stadt reicht weit zurück und war im 19. Jahrhundert auf Ihrem Höhepunkt ihres kulinarischen Glanzes.

Eines der bekanntesten Gerichte ist ohne jede Frage die escudella i carn. Bis in die dreissiger Jahre hinein wurde es fast täglich gegessen, heute dagegen muss man schon Glück haben es auf einer Speisekarte zu finden. Nichts desto trotz hat es in den Familien einen festen Platz erobert, wird gern und relativ häufig zubereitet. Es ist eines der  typischen spanischen Gerichte, nur in diesem Fall wieder etwas anders zubereitet. Fleisch udn Gemüse wird zusammen gekocht, woraus zwei Gänge entstehen. Der Erste ist die Suppe mit dünnen Nudeln und Reis, der Zweite ist Fleisch mit Gemüse. Sie enthält weisse und schwarze butifarra sowie die pilota, ein Hackfleischbällchen. Ebenfalls enthalten sind Petersilie, Brotkrumen und Ei. die sonst so typischen Blut und Paprikawürste fehlen in Barcelona. Wenn man den Kochbüchern glauben soll sind eine solche Anzahl von Zutaten in der Suppe, dass diese schon Schwierigkeiten  hätten, in einem gemeinsamen Topf Platz zu finden. In der Praxis wählen die Hausfrauen nach Lust, Laune, Geschmack und Geldbeutel ihre Zutaten aus. (Mögliche Bestandteile sind: Rindfleisch, Huhn, Speck, Schweineohr, Schweinepfote, Schweinelende, butifarra, Schinkenknochen, Röhrenknochen, grüne Bohnen, Kartoffeln, Kohl, Eier, Rüben, Karotten, Knoblauch, Mehl, Pfeffer, Salz, Zimt und Petersilie)

Ebenfalls aus Barcelona soll ursprünglich die fideos a la cazuela stammen. Die Beilage hierzu ist ausschlisslich aus Fleisch und Wurst und reicht von Rippchen über Brühwürste bis hin zu butifarra, Schinken und Speck.

Das in dieser Region am häufigsten verwendete Gemüse sind die Ackerbohnen.

Die Nachspeise, die nicht nur in dieser Gegend bekannt und beliebt ist, ist die Crema Catalan, die aufgrund ihrer Köstlichkeit in vielen Regionen inzwischen zum festen Angebot gehört.

Rezepte

zurück zur Auswahl


 

Lleida

Hauptbestandteil dieser Region sind Fleisch, Wild und Forellen. Typische Gerichte für Bergregionen. Wenn man seinen Urlaub in dieser Region verbringt und man die Küche wirklich geniessen will, geht man am Besten in ein ländliches Restaurant, wo man der Wirtin nach Möglichkeit schon vorher mitteilt was man mit wie vielen Personen essen möchte. Allerdings werden Spanienkenner wissen, das dies in fast allen ländlichen Regionen sinnvoll ist, wenn man etwas Besonderes zubereitet haben möchte. Die Betreiber der Gasthäuser freuen sich über Gäste die Zeit mitbringen und ihre Wünsche anmelden.

Auch in dieser Region wird Reis verzehrt, allerdings wird dieser hier in einem sämigen Zustand serviert. Auch die Wurstwaren haben einen eigenen Geschmack.

Rezepte

zurück zur Auswahl


 

Tarragona

Die Reisgerichte nehmen den wichtigsten Bestandteil der Küche dieser Region ein. Schwarzer Reis, ein Gericht was aus der Tinte der Tintenfische bereitet wird, Arroz abanda der in ganz Spanien bekannt ist, wobei die Spanier sehr genau auf die Qualität des Reises achten. Wenn Sie Spanier beim Reisessen in einem Lokal sehen, dann ist dieser Reis durchaus empfehlenswert.

Rezept : Arroz abanda (Reis mit Fisch)   

zurück zur Auswahl


 

 

Valencia  Die Levante-Zone

Die Küche dieser Region ist zweigeteilt. Im Hinterland, den bergigen Gebieten wird häufig Wild und Zicklein serviert. Im Küstenstreifen hingegen bevorzugt man die Meeresfrüchte, Obst und Gemüse und natürlich den Reis. Die Fische werden gern unverfälscht gegessen, gegrillt, oder aus dem Ofen.  Zu einzigartigem Ruhm gelangte die Paella, die aus dieser Region stammt. Aber auch die Fideuà sollte erwähnt werden. Es ist eine Art Paella mit Nudeln. Sie wird ebenfalls in der Paellera zubereitet.

Angebaut wird was wächst, aber einen grossen und nicht zu übersehenden Teil nehmen die Zitrusfrüchte ein. Mandarinen, Orangen und Zitronen. Aber auch an Paprika, Artischocken, Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Mandeln, Oliven, Wein, Zwiebeln, und Bohnen mangelt es in den fruchtbaren Küstenstreifen (Huerta) nicht. Seit einiger Zeit hat man sich hier auch noch auf Nisperos spezialisiert, die leider wohl niemals bis Deutschland gelangen werden, da die Früchte reif geerntet und unmittelbar verzehrt werden müssen. Wer es nicht weiss ist überrascht, Spanien produziert jede Menge Reis und ein nicht unerheblicher Teil kommt aus dem Land Valencia. Die Reisproduktion ist nicht nur ein entscheidender Nährstofflieferant, sondern auch ein Arbeitsmöglichkeit in der industriearmen Region.

Rezepte : Paella Valenciana, Fideuà

zurück zur Auswahl


 

Castellón

Wie so oft in Spanien, liebt man auch hier die Lammgerichte. Aber auch Gerichte mit Kartoffeln, Getreide, Mehl und Mandeln, manchmal auch Walnüssen kann man hier finden. Hervorzuheben und zu empfehlen ist aber auch der Zickleinbraten (cabrito al horno). Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Rezepte die in dieser Gegend zu Hause sind, so liebt man auch carne  mechada (gespicktes Fleisch) oder callos (Kutteln). Wie überall in Spanien sind natürlich die Fleischgerichte, besonders die Braten eher etwas für einen besonderen Anlass. Täglich dagegen wird der Reis gegessen

Aber auch guten Käse und tolle Quarkspeisen findet man hier.

zurück zur Auswahl


 

Alicante

Die Küche hier ist vielfältig. Der Küstenstreifen bietet viele Möglichkeiten die Meerestiere in die Ernährung mit einzubeziehen, aber man wurde natürlich über viele Jahre hinweg von den Besatzern, Eroberern und auch den Nachbarregionen beeinflusst. So findet man heute in und um Alicante eine Mischung aus den umliegenden Provinzen Murcia, La Mancha und Valencia wieder. Ein typisches Beispiel ist die Paella, die man durchaus oft und gern zubereitet, hier aber nicht mit Meeresfrüchten, sondern mit Huhn und Kaninchen als Hauptbestandteil. Aber auch arroz con costra ist sehr bekannt. Angeblich gibt es den Besten in Elche, auch die Rezepte in allen spanischen Kochbüchern stehen, soll der Reis hier am besten zubereitet werden.

Sehr bekannt und zumindest in Spanien beliebt sind die sehr  süssen Nachspeisen. Die bekannteste Süssspeise ist wohl turrón aus Alicante. Wobei die Basis immer Mandeln bilden, auch wenn es dann die verschiedensten Varianten gibt. Diese Süssspeise, gibt es überwiegend um die Weihnachtszeit, wobei die Nichtspanier sich nur schwerlich an die wirklich sehr  süssen Geschmack gewöhnen können.

Rezepte

zurück zur Auswahl


 

Murcia

Das nicht allzu grosse Land teilt sich in drei verschiedene Gebiete: die Küste (Costa Calida - Warme Küste), die fruchtbare Umgebung des Rio Segura - wo Oliven und Feigen angebaut werden und das bergige Hinterland - in welchem der Wein angebaut wurde.

Aufgrund vergangener Armut hat sich in dieser Region die mediterrane Armeleuteküche mit den heute inzwischen exzellenten Zutaten gemischt und erhalten. Im fruchtbaren Küstenstreifen wachsen die verschiedensten Obst und Gemüsesorten mit ausgezeichneter Qualität. In der Küche finden sich häufig auch noch die von den Arabern eingeführten Küchentechniken, Gewürze und Lebensmittel wieder.

Obwohl man in ganz Spanien eigentlich nur selten auf Gemüse verzichtet, so ist doch hier auffällig, dass das Gemüse im Vordergrund steht. Von Gemüseeintöpfen über Reis mit Gemüse (Arroz con verduras), man verarbeitet es oft und gern. Aber natürlich gelangen auch die Meerestiere auf den Teller. Während im Mittelmeer die Fische in Netzen hinter den Booten hergezogen werden, legt man auf dem Mar Menor eine Art riesige Reuse aus. Dadurch bleibt der Fisch lebendig, bis er aus dem Wasser geholt wird (paranzas). Eine andere Variante sind drei dicht nebeneinander gespannte Netze, die dem dagegen anschwimmenden Fisch das Genick brechen (Tres malles). Geschmacklich sind die beiden Fangvarianten ganz klar  voneinander zu unterscheiden, ein Murcianer wird immer einen erstklassigen Fisch kaufen der den paranzas entstammt.

Rezepte

zurück zur Auswahl


 

Andalusien

+++Tapas+++Tapas+++Tapas+++Tapas+++

In Andalusien treffen die berühmtesten Weine Spaniens (Jerez) auf eine traditionelle Küche. Eine gute Kombination. Neben den Weinen nimmt auch hier der Schinken eine besondere Stellung ein. Berühmt und eigentlich auch nur in Spanien erhältlich ist der Schinken aus Jabugo in der Provinz Huelva, aber auch der Schinken aus Trevélez aus der Provinz Granada steht kaum nach. Beide Sorten sollten in dünnen Scheiben geschnitten/gegessen werden.

Aber auch Fisch wird gern verzehrt. Häufig zu finden sind Frittierstände an denen pescaito frito verkauft wird. Dabei werden verschiedene Fischsorten gemeinsam frittiert. Unserer Meinung nach absolut empfehlenswert.

Wer hat nicht schon einmal von Gazpacho gehört. Eine der Lieblingssuppen der Spanier. Kalt serviert verhilft sie im Sommer mittlerweile in ganz Spanien zu ein klein wenig Abkühlung in den so heissen Sommertagen. Ihren Ursprung hat sie in Andalusien.

Krustentiere gibt es hier reichlich und werden gern angeboten. Seien es Riesenaustern, Garnelen, Tellermuscheln, Krebse.... man kann eigentlich fast alles finden.

Wem läuft nicht das Wasser im Munde zusammen, wenn er von riñones al jerez (Nierchen in Sherrysosse) hört, Stier und Ochsenschwanz  hat erst vor kurzem einen neuen Beliebtheitsschwung erhalten, die Vielfalt ist einfach überwältigend. Das Hauptproblem eines Essens in Andalusien besteht in der Entscheidung, ob man sich von den so verführerischen Tapas ernährt, oder ob man versucht diese zu übergehen und die anderweitigen Kochkünste probiert.

Auf das gleiche Problem stösst man auch bei den Süss- und Nachspeisen. Durch die tief verwurzelten arabischen Traditionen ist das Angebot schlicht unerschöpflich.

Andalusien ist der Hauptproduzent des spanischen Olivenöl.

Rezepte : Gazpacho

zurück zur Auswahl


 

Kastlien-Leon

Kastilien stellte in der Vergangenheit das Zentrum (wenn auch nicht geografisch) von Spanien dar. Von hier aus wurde Geschichte geschrieben, von hier aus wurde Spanien zur Nation. Und auch heute noch ist Katilien-León die grösste Verwaltungseinheit Europas. Die Geschichte spiegelt sich deutlich in der Gastronomie wieder. Von arabischen über christliche bis hin zu jüdischen Elementen, findet man hier alles, was man sich nur vorstellen kann. Alle drei Kulturen legten grossen Wert auf ihre eigenen Küchen und deren Traditionen. Alle drei Kulturen liebten die Eintöpfe, wobei sie sich natürlich im wesentlichen durch die Fleischzugaben unterschieden.

Aber auch Fleischgerichte sind auf den Tellern der Region durchaus zu finden, allerdings wird als Beigabe traditionell meist nur etwas Salat gereicht. Tradition hin Glaube her, das Lamm hat eindeutig eine Vorrangstellung eingenommen, das Schwein folgt mit einigem Abstand. Aber egal was gegessen wird, in den seltensten Fällen gibt es dazu eine Sosse. Eigentlich kann man diese grosse Region relativ gut in der Gastronomie vereinheitlichen, nimmt man die Regionen León und Salamanca aus.

Ein fast täglicher Bestandteil und in sehr vielen Gerichten wiederzufinden sind die Kichererbsen (garbanzos). Sie sind der wichtigste Bestandteil der so geliebten Eintöpfe. Aber auch Trockenbohnen und Linsen werden verwendet.

Auch das Brot hat heuten noch eine wichtige Stellung inne. Man legt zwar nicht mehr bewusst so viel Wert auf das angeblich "beste Brot Spaniens" , aber man findet es nach wie vor bei fast jeder Mahlzeit.

Was jedoch jeden Touristen interessiert ist nicht das Alltagsessen sondern das Besondere , und das ist hier Ferkel- oder Lammbraten. Kastilisches Lamm wird immer in der Tonkasserolle gebraten. Das Fleisch wird mit Schmalz eingerieben und mit gesalzenem Wasser begossen. Der Rest ist Zeitgefühl und Erfahrung.

Das Ferkel dagegen  sollte  nicht mehr als drei bis vier Kilo haben und wird über Thymianholz im Ofen gebraten. Das Fleisch muss so zart sein, dass der Koch es mit einigen Schlägen mit der Tellerkante teilen kann.

Neben dem Fleisch gibt es aber auch ausgezeichnete Forellen aus Flüssen, Flusskrebse und Huhn. Knoblauch findet man wohl an allen Gerichten, er ist das vorherrschende Gewürz.

Rezepte

zurück zur Auswahl


 

Salamanca

eigentlich zählt es zu Kastilien, aber die Gastronomie unterscheidet sich deutlich von den dort vorherrschenden  Gewohnheiten. Hier ist die Küche auf Fleisch und Wild aufgebaut. Häufig findet man auf den Speisekarten Gerichte mit Innereien, Wurst und Schinken

zurück zur Auswahl


 

Extremadura

Die Küche dieser Region ist aus einer Mischung aus christlichen, jüdischen und maurischen Essgewohnheiten hervorgegangen. Obwohl nur sehr dünn besiedelt, kann man doch einiges Herausragendes an gastronomischen Errungenschaften finden, ohne lange danach suchen zu müssen. Seit Jahrhunderten sind das Iberische Schwein, Ziege und Lamm die Hauptbestandteile der einfachen und klaren Küche. Die Rezepte, nach denen hier gekocht wird, sind genauso einfach und klar, wie herausragend das Ergebnis.

Ein zentraler Punkt sind Eintöpfe aus Ziege, Lamm oder Schweinefleisch, sowie Hirtenmahlzeiten auf der Basis von Brot und Gemüse. Aber die Einwohner zeigen auch eine Vorliebe für Süsswasserfische.

Das Iberische Schwein - es hat sich im laufe der Jahrtausende dem Klima des spanischen Westens angepasst. Die rauhen Winter und extrem heissen Sommer verkraftet diese halbwilde Rasse ganz ausgezeichnet. Die schwarzen Klauen waren sein Markenzeichen und bis heute nennt man ihn auch pata negra.

Die Schweine leben in einem Wald aus immergrünen Stein- und Korkeichen. Durch die Freiheit in der die Tiere leben, haben sie viel Bewegung was dazu führt, dass  das Fettegewebe weit in das Muskelfleisch vordringen kann und dort zu einer ganz feinen Marmorierung führt. Nur im Sommer, wenn die Natur austrocknet wird je nach Bedarf etwas Getreide zugefüttert, ansonsten suchen sich die Schweine ihre Nahrung in der Natur. Der entscheidende Teil der Nahrungsaufnahme beginnt im Spätherbst, wenn die Bäume ihre Eicheln verlieren. Dann nehmen die Tiere innerhalb weniger Monate 60 bis 80 Kilo zu und das Fleisch erhält einen besonderen Geschmack. Entgegen vieler anderer europäischer Gewohnheiten werden die Iberischen Schweine so wenig wie möglich transportiert, was bedeutet, der Schlachter betreibt sein Handwerk in unmittelbarer Nähe. Nur so kann der Geschmack und die Konsistenz  des Fleisches optimal erhalten bleiben. Die Verarbeitung ist eine Kunst für sich. Ein guter Iberischer Schinken ist ebenso rar wie teuer, was an der langfristigen und kostspieligen Herstellung liegt.

Aus dem Norden Extremaduras stammt aber auch das edelste Paprikapulver, welches Columbus von seiner zweiten Amerikareise mitbrachte und  welches bis heute dort angebaut wird.

Rezepte : Zickleinkeule aus dem Ofen                     

zurück zur Auswahl

 

La Mancha

Zur La Mancha gehören verschiedene Provinzen: Toledo, Albacete, Ciudad Real und auch Madrid, wobei die Hauptstadt wiederum extra behandelt werden kann. Es ist eine Millionenstadt, wesentlich dichter besiedelt als der Rest des Landes, so viele Menschen auf so wenig Raum verhelfen auch der Küche zu etwas Aussergewöhnlichen .

Wer sie einmal gesehen hat, wird sie nicht wieder vergessen. In den staubigen Ebenen der La Mancha , wie aus dem Nichts auftauchend, riessige Krokusfelder, es sind Safranfelder. Auch gibt es wohl kaum ein Gericht, das nicht mit Knoblauch zubereitet wurde. Spanien produziert rund 200 000 Tonnen Knoblauch jährlich und davon kommt ein nicht unwesentlicher Teil aus der La Mancha.

In der La Mancha soll das beste Gazpacho zubereitet werden, was man in ganz Spanien bekommen kann. Es wird hier auch im Winter zubereitet. Trotzdem wird es nicht ständig in allen Lokalen angeboten, sondern eher in den Familien gegessen.

Aber auch die Jagd ist in der La Mancha zu Hause und so findet man jede Menge von Wild auf den Speisekarten der entsprechenden Restaurants. Vom Wildschwein über die Wachtel bis hin zu Perlhuhn, Kaninchen, Fasan, Hase und Hirsch ist eigentlich alles vertreten.

Rezepte

  •  Sopa de Ajos (Knoblauchsuppe)
  • champiñones al Ajo (Chamignons mit Knoblauch)
  • Conejo al ajillo (Kaninchen in Knoblauch)
  • Gazpachos Manchegos (Gazpachos nach der Art der La Mancha)

zurück zur Auswahl


 

Madrid

Am geografischen Mittelpunkt von Spanien erbaut, bildet Madrid heute noch das Zentrum Spaniens. Gaststätten und Kneipen findet man aus allen Regionen, nicht nur aus Spanien, sondern aus aller Welt. Die Madrider Küche ist eine Mischung aus der einfachen Volksküche und der Palastküche des Habsburger Hofes, so dass keine der edlen Zutaten aus Stolz abgelehnt wurden. Auf diese Weise konnte die Küche auch internationale Anerkennung finden

Jeder Spanier kennt sie und fast jeder liebt sie. Die Churros. Mit oder ohne Schokolade. Hierbei handelt es sich um frittiertes Spritzgebäck, was man in Madrid zum Frühstück isst, im Rest des Landes bei Fiestas an Ständen kauft. Am liebsten taucht man sie in heisse Schokolade.

Zu Weihnachten wird hier  traditionell der Graubarsch  (besugo) gegessen. Er wird mit Paniermehl und Petersilie bestreut, mit Zitrone belegt und im Ofen gebacken. So erhält er einen ganz eigenen Geschmack.

Als Besonderheit wird häufig Fleisch vom Stier angeboten. Dabei soll es sich um Stiere aus der Arena handeln, die durch ihr Adrenalin im Blut einen besonderen Geschmack erreichen.  Allerdings kann man durchaus seine Zweifel daran haben, ob all die angebotenen Stiere jemals alle in einer Arena gestorben sein können.

Aber auch hier verarbeitet man wieder besonders gerne Innereinen, ob das allerdings so bleibt in Zeiten des BSE, wird sich zeigen.

Rezepte

  • Kutteln nach Madrider Art
  • Leber mit Zwiebeln
  • Geschmorte Kalbszunge

zurück zur Auswahl


 

Kanarische Inseln

Nicht immer muss man die Kanarischen Inseln, genau wie die Balearen mit Massentourismus und Betonwüsten gleichsetzen, denn noch immer findet man traditionelle Berufe, denen seit Generationen in den Familien nachgegangen wird vor. Sicher die Touristen wollen nicht in Zelten übernachten, aber das bedeutet nicht, dass die Inseln komplett zubetoniert wurden. So hat sich hier eine  Küche durchgesetzt,  die klare Linien aufweisst: deftige Suppen, Eintöpfe, gebratenes Fleisch mit teils scharfen Saucen, gegrilltem Fisch  und unglaublich süssen Nachspeissen.

Auch wenn sie wegen der Verhandlungskünste von Adenauer nie so richtig den Sprung nach Deutschland geschafft hat, aber sie wächst, gedeiht und sie schmeckt. Die Banane von den kanarischen Inseln. Irgendwann werden die Politiker sich einen Weg durch den Dschungel ihrer eigenen Gesetze, Verordnungen, Bestimmungen und Vorschriften gebahnt haben und dann ist auch die Kanarische Banane preislich mit den Anderen vergleichbar. Aber auch andere exotische Früchte wachsen hier ganz von allein. Sei es die Kaktusfeige, die man übrigens im gesamten Süden von Spanien finden und essen kann (Vorsicht aber bei der Ernte, auch die Früchte haben Kaktusstacheln - von denen man lang etwas haben kann), Avocados -  sie wachsen an relativ grossen und unscheinbaren Bäumen, um die Früchte zu entdecken muss man schon sehr genau hinsehen, auch wenn der Baum voll davon hängt. Sei es Mango, Papaya oder Physalis.

Aber auch die Tomate hat von den kanarischen Inseln aus ihren Vormarsch auf Europa gestartet, genau wie die Süsskartoffel und die Yamswurzel.

Rezepte

zurück zur Auswahl


 

Balearen

Die wirkliche traditionelle Küche der Balearen kann man leider in Gaststätten kaum bekommen,  ausser  man kennt sie und bestellt sie vor. Am liebsten verwendet man das Schweinefleisch, kombiniert mit Gemüse. Eine der bekanntesten Sossen stammt von Menorca: die Mayonnaise (spanisch mahonesa, was wiederum von der Inselhauptstadt Mahón abgeleitet ist). Hier kocht man bevorzugt mit Fischen, Krusten- und Schalentieren. Die Rezepte der Inseln ähneln sich, lassen sich aber keinesfalls absolut gleichsetzen. Ähnlich sieht es auf Ibiza aus, auch hier zieht man den Fisch dem Fleisch vor.

Auf Mallorca beispielsweise liebt man die Eintöpfe bzw. Suppen (wenn man nicht gerade in der Touristenzone unterwegs ist, sondern sich nach traditionellen und typischen Gerichten umschaut). Die typischen mallorquinischen Suppen haben gegenüber den anderen eine Besonderheit. Sie sind gebunden, fast schon steif, während ansonsten die dünnen Brühen mit Einlagen bevorzugt werden.

Nach der Suppe folgt meisst das Schweinefleisch. Angefangen vom Schweinebraten über die Innereien isst man fast Alles vom Schwein. Aber das bekannteste Produkt dieses Tieres ist wohl die Sobrasada de Mallorca. Dabei handelt es sich um eine rötliche Streichwurst. Man kann sie schon fast mit einer streichfähigen Paprika-Salami vergleichen.

Gern verwendet man auch beim Zubereiten von Fleischgerichten süsse Früchte. Seien es nun Granatäpfel, Pflaumen oder Mandeln.

 

zurück zur Auswahl

Rezepte



Befreundete Seiten:

 Privatseite, Tagesmutter, Transportunternehmen, Garage für Wohnmobil Costa Blanca, Zahnarzt in Gandia,  Inkassounternehmen,  Spanien-Blog  Auswandern mit Hund, Tierheim Gandia - Costa de Valencia, Hund in Hamburg, Hund in Düsseldorf,

Spanien Holidays - Das Nachschlagwerk für Spanienfreunde !